Frühlingserwachen in Terenten

Es wird „Langis“ im Sonnendorf


Es wird grüner und grüner … langsam, aber ganz sicher wird es wieder Frühling bei uns in Terenten. Die ersten Blüten spähen bereits durch die löchrig gewordene Schneedecke in Richtung Himmel. Kein Wunder, bei so viel Sonnenschein.

Wandern im Frühling
Frühlingserwachen in Terenten

„Es werd Langis“

Ja, der Winter ist wunderschön, aber hier in Terenten lieben wir es, wenn die Tage wieder länger werden und die Sonne uns wieder verwöhnt. Langsam spüren wir ihn wieder, den „Langis“. Was das bedeutet? Nun, der althergebrachte Südtiroler Begriff lehnt sich wohl an das auch im hochdeutschen nicht mehr sehr gebräuchliche „Lenz“ an, bedeutet also nichts anderes als „Frühling“. Und genau dieser und dessen Vorboten lassen bei uns im Sonnendorf alle Herzen höherschlagen.

Warum „Sonnendorf“?

Wo kann man den Frühling eher spüren als in unserem Sonnendorf Terenten. Seinen Spitznamen hat unser Dorf übrigens der besonders langen und intensiven Sonneneinstrahlung zu verdanken. Nirgendwo in Südtirol scheint die Sonne länger als bei uns. Ein Grund dafür: Unser Dorf liegt am nördlichen und damit nach Süden hin exponierten Hang eines breiten Tals, was die Sonneneinstrahlung sehr begünstigt. Ein zweiter, wohl noch wichtigerer Grund: Durch die Ost-West-Ausrichtung des Pustertals hat die Sonne besonders viel Zeit, um auf unser bezauberndes Dörfchen herunterzulächeln.

Bunte Blütenpracht

Bereits im Februar kann man sie beobachten: Einzelne Blumen stecken ihre Köpfe durch die Lücken in der Schneedecke und linsen dem Sonnenlicht entgegen. Krokusse, Schneeglöckchen, später Tulpen und Narzissen künden von Lebensfreude und bemalen das Sonnendorf mit bunten Farbklecksen, noch ehe die Wiesen ihr Outfit vom winterlichen braun in sattes Grün wechseln. Es ist einfach ein unbeschreiblicher Genuss, der Natur beim Wiedererwachen zuzusehen.

Weiß oder grün?

Gäste im Terentnerhof haben im Frühling die Qual der Wahl. Einerseits, klar, ist im Hochgebirge noch Winter. Der Kronplatz etwa hält seine Seilbahnanlagen bis Ostern (22. April) geöffnet. Einem Skitag mit langer Mittagspause auf einer der sonnendurchfluteten Hüttenterrassen steht also nichts im Wege. Je weiter der Frühling voranschreitet, desto eher bieten sich aber auch Wanderungen zur einen oder anderen Almhütte an. Es ist wohl kaum irgendwo schöner, sich zwischen zwei Gegensätzen entscheiden zu dürfen.


OK