Der größte Markt Tirols

„Wer gut überwintern will, der muss auf dem Stegener Markt gewesen sein …“


Einheimische aus allen Teilen und Tälern der Provinz und Tausende von Besuchern jenseits der Landesgrenzen, pilgern alljährlich vom 26. – 28. Oktober nach Stegen, einem Vorort der Rienzstadt Bruneck. Was es dort zu sehen gibt? Den größten Markt Tirols, den sogenannten „Stegina Morscht“ (zu Deutsch: Stegener Markt), natürlich!

Stegener Markt
Kastanien
Terner Bauernkuchl

Viele Stände und Buden reihen sich auf dem großen Marktplatz eng aneinander. Die ewigen Urgesteine des Marktes: peruanische Straßen Musiker, die dem Tiroler Markt mit Panflötengedudel noch einmal ein ganz neues Flair bescheren. Und natürlich die sogenannten „Keschtnbrota“ (zu Deutsch: Kastanien-Verkäufer), die die besten Kastanien des Herbstes über ihrem Feuer rösten. Hier und da hört man Menschen in unterschiedlichen Sprachen feilschen und Wanderhändler ihre Ware anpreisen, dessen Bandbreite gewiss von A bis Z reicht. Hier finden Sie ohne Zweifel alles (und mehr), was Sie brauchen um den Winter zu überstehen.

Von Socken, Mützen, Handschuhen, Schals, Lederwaren, Kleidung in allen Formen und Farben über Brot,- Gebäck-, Speck-, Wurst- und Käsespezialitäten, Säfte & Tees vom Bauern, Blütenwaldundwiesenhonig von heimischen Imkern bis hin zu Floristen, Viehändlern, Marktfrauen, Traktoren- und Agrarspezialisten und vieles vieles mehr. Am anderen Ende des Marktes wartet dann noch der Luna-Park, der besonders bei kleinen und großen Kindern für leuchtende Augen sorgen sollte: freuen Sie sich auf typische Rummelplatzattraktionen wie etwa u.a. Achterbahnen, Schießbuden und Zuckerwattestationen.

Übrigens: falls Sie am 26. Oktober auf dem Markt Ihre Runden drehen und sich über die vielen Österreicher wundern – dieser Tag ist allgemein als „Österreichertag“ bekannt. Unsere Nachbarn nutzen ihren Staatsfeiertag, um dem Stegener Markt einen Besuch abzustatten. Damit nicht genug: der zweite Tag (27. Oktober) erhielt die Bezeichnung „Viechmorscht“ (zu Deutsch: Tiermarkt); schließlich nahm der Viehhandel zu früheren Zeiten einen hohen Stellenwert ein. Last but not least, hieß der dritte Tag früher „Menschenmarkt“, an welchem früher Knechte und Mägde nach einem neuen Arbeitgeber Ausschau hielten.

„Hier und da hört man Menschen in unterschiedlichen Sprachen feilschen und Wanderhändler ihre Ware anpreisen, dessen Bandbreite gewiss von A bis Z reicht.“

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