Kirchtage im Pustertal

Tradition erleben

 

Kirchtage im Pustertal - Tradition erleben
Kirchtage im Pustertal - Tradition erleben
Kirchtage im Pustertal - Tradition erleben

Wir lassen den Frühling ausklingen und machen uns bereit für die Hitze des Sommers. Ab jetzt verbringen wir wieder so viel Zeit wie möglich draußen an der frischen Luft. Wandern, Radfahren, Shoppen in Bruneck.
 

 

Tja und spätestens jetzt … werden die Trachten, die Dirndln und Lederhosen aus dem Schrank geholt. Denn ist es erst einmal Mai, beginnt die Zeit der „Kirschta“, der Kirchweihfeste.

Bis Ende Oktober darf sich an den Wochenenden quer durch alle Dörfer des Pustertals gefeiert werden. Denn wo eine Kirche steht, gibt es für gewöhnlich auch einen Kirchtag – und zum Namenstag des Schutzheiligen oder zum Tag ihrer Weihe wird gefeiert. Kleinere und größere, ungewöhnliche und legendäre Feste. Der Kirchtagsreigen beginnt jedes Jahr in Aufhofen und endet in Kasern, wo anstelle des „Kirschta-Michls“ die „Usche“ aufgestellt wird. Die traditionellen Strohpuppen stehen auf dem „Kirschtamichl“-Baum. Je höher der Baum, desto stolzer das Dorf.

Terenten muss sich bis zum September (7.-8.9.) in Geduld üben. Am Samstag wird der Kirschtamichlbaum im Dorf aufgestellt. Fixer Programmpunkt ist wie jedes Jahr der Frühschoppen am Sonntag. Umrahmt wird die Feier von verschiedenen Musikkapellen.

Wer etwas auf sich hält, besucht mindestens einen pro Jahr, nämlich den im eigenen Heimatdorf. Hier trifft man sich mal wieder. Ein großes Familienfest eigentlich. Und gelebtes Brauchtum. Absolutes Highlight sind natürlich die kulinarischen Spezialitäten, die zum Kirchtag gehören wie die Kirche zum Dorf: die typischen in Fett gebackenen Kirchtagskrapfen und Tirtlan mit Sauerkraut- oder Spinat-Topfen-Füllung sowie verschiedene Grillspezialitäten. Oder lieber etwas Süßes? Strauben mit Puderzucker und Preiselbeermarmelade dürfen auf keinen Fall fehlen. Frisch schmecken sie am besten – und genau so werden sie auf dem Kirschta auch serviert.